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In den Ligurischen Alpen ist ein ungewöhnlicher Artenreichtum zu finden.
Grund dafür ist, dass die Berge nur etwa 30 km vom Meer entfernt sind.
Dadurch kommt es zum Zusammenleben medi-terraner mit rein
alpinen Arten.
Gelehrte bezeichnen Ligurien deshlab als ein wahres bota-nisches Paradies.
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Naturpark Ligurische Alpen & Projekt "Biotope Bajardo"
Die Berge hier in Ligurien zeigen ein eher sanftes Profil, verglichen mit dem zerklüfteten Profil der
Alpen und erinnern daher eher an das Apennin.
Dieses sanfte Profil der Berge wird von Gräsern und Blumen bedeckt, die den Lebensraum vieler seltener
Tierarten darstellen: Gemsen, Murmeltiere, Hermelin, Birkhuhn, Steinadler, Natternadler und vieles mehr.
Ihr Überleben wird nicht nur im Naturpark Ligurische Alpen gesichert, der 1977 gegründet wurde, sondern
auch in einem Projekt "Biotope Bajardo", ein Gebiet von ca. 30 qkm um den "Monte Ceppo" mit
unvergleichlichen Naturschönheiten. Das Projekt Biotope Bajardo sieht ausser der Wiederanpflanzung von
antiken Obstbäumen auch die Beweidung mit vom aussterben bedrohten heimischen Nutztierrassen vor.
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In dem etwa 30 km schmalen Streifen, in dem sich Ligurien zwischen Meer und Gebirge erstreckt,
begünstigt ein mildes Klima das Wachstum einer üppigen Vegetation:
Gelehrte bezeichnen es als ein wahres botanisches Paradies, aufgrund seiner unwahrscheinlichen
Artenvielzahl:
Im Frühjahr findet man u.a. Orchideen, Enzian, Lilien, Anemonen, im Sommer bedeckt
ein Teppich aus Rhododendron den Kamm von Monesi bis zum Monte Pietravecchia. So findet man
beispielsweise die seltene Turban-Lilie in Italien nur hier in den Ligurischen Alpen.
Der ungewöhnliche Artenreichtum der Ligurischen Alpen ist darauf zurückzuführen, dass die Berge
nur etwa 30 km vom Meer entfernt sind. Dadurch kommt es zum Zusammenleben mediterraner mit rein
alpinen Arten.
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